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(11/2003) Missverständnisse vermeiden: „deren“ und „dessen“

„Der Vorstandsvorsitzende bat den Abteilungsleiter und seine Sekretärin zu sich.“

Wissen Sie, wessen Sekretärin hier gemeint ist? Die des Vorstandsvorsitzenden oder die des Abteilungsleiters? So, wie der Satz jetzt lautet, die des Vorstands.

Wenn von der Sekretärin des Abteilungsleiters die Rede sein soll, müsste es richtig heißen: „Der Vorstandsvorsitzende bat den Abteilungsleiter und dessen Sekretärin zu sich.“

Begründung: Die Demonstrativpronomen im Genitiv — „deren“ und „dessen“ — werden dann anstelle der Possessivpronomen „ihr“ und „sein“ verwendet, wenn Missverständnisse ausgeschlossen werden soll, siehe Beispiel oben. Und nur dann. Sie beziehen sich immer auf die im Satz zuletzt genannte Person oder Sache. Unnötig sind sie z.B. in folgendem Zusammenhang: „Der Geschäftsbericht inklusive dessen Anhang war über 100 Seiten lang.“ Hier hätte ein schlichtes „seines“ völlig genügt.

Alle Sprachtipps 2003 mit Themen






Aktuelles 01/09/2011
Kunde RWE auf dem Siegertreppchen
Beim Wettbewerb „Der beste Geschäftsbericht“ des manager magazin hat Textpertise-Kunde RWE in der Kategorie Sprache/DAX Rang 2 erreicht. In der Gesamtwertung der DAX-Unternehmen landete RWE auf Platz 3.

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Sprachtipp April 2010
Verführung der Anführung
Vor über vier Jahren gab es an dieser Stelle zwei Sprachtipps zum Thema Anführungszeichen. Hier ein kleines Update aus aktuellem Anlass.


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