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(08/2003) Das optimale Briefing  So unterstützen Sie uns Kommunikationsmenschen am besten

Heute schauen wir einmal über den Horizont unserer Sprachtipps hinaus in die Welt von Kunde und Dienstleister. Genauer: Diesen Monat geht es ums erste Briefen von Dienstleistern  Agenturen, Designern, Textern, Lektoren, Korrektoren usw.  für ein Publikationsprojekt, damit alle potenziell an dem Projekt Beteiligten genau wissen, was von ihnen erwartet wird, welche Ziele mit der Publikation verfolgt werden sollen usw. Denn ohne gemeinsame Vision kein gemeinsamer Weg  und kein fundierter Kostenvoranschlag.

So ganz uneigennützig ist dieser August-Tipp natürlich nicht: Auch Textpertise ist auf gute Briefings angewiesen.


Alles, was Sie über das Projekt schon wissen, zu erzählen, genügt nicht. Ein bisschen Struktur brauchen Ihre Dienstleister schon. Nehmen Sie doch in Zukunft immer die folgende Liste zur Hand; Sie hilft Ihnen auch, keine wichtigen Details zu vergessen.

Folgende Punkte sollte ein Dienstleister-Briefing für ein Publikationsprojekt enthalten:

1. Die Aufgabe: Was soll gestaltet/geschrieben/lektoriert/korrigiert werden? Ein Flyer, ein Mailing, eine umfangreiche Unternehmens- publikation (Imagebroschüre, Geschäftsbericht) ... ?

2. Welche Aufgaben soll der angefragte Dienstleister genau übernehmen? Nur die Gestaltung, nur das Texten, Lektorieren, Korrigieren oder alles, inklusive Projektkoordination?

3. Hintergrund: Warum brauchen Sie die Publikation jetzt? Wie ist sie in Ihre übrigen Kommunikationsaktivitäten eingebettet?

4. Wer ist die Zielgruppe der Publikation? Mitarbeiter, Kunden, Investoren? Wie viel thematisches Vorwissen hat die Zielgruppe?

5. Was ist das Ziel? Wollen Sie ein neues Produkt vorstellen, neue Kunden gewinnen, ein besonders Angebot kommunizieren oder Ihre Bekanntheit steigern?

6. Haben Sie schon genaue Vorstellungen zu Inhalt, Umfang, Anmutung, Stil?

7. Wie sieht Ihre Zeitplanung aus? Wann soll die Publikation gedruckt vorliegen? Wann brauchen Sie die Kostenvoranschläge, wann soll das erste Treffen aller Projektbeteiligten stattfinden, für wann ist die Korrekturphase, für wann die Freigabe auf Ihrer Seite geplant? Oder möchten Sie auch die Zeitplanung lieber an einen Dienstleister übertragen?

8. Welche anderen Dienstleister sind in die Erstellung dieser Publikation involviert? Übernehmen Sie selbst die Koordination oder ist dafür einer der Dienstleister verantwortlich?

9. Welche Rahmenbedingungen/Restriktionen sind zu beachten? (Corporate Design, feststehende Unternehmenssprache usw.)

10. Welche Unterlagen stehen für die Arbeit an dem Projekt zur Verfügung (alte Broschüren, CD-Manual, Pressemeldungen usw.); wer ist Ansprechpartner für inhaltliche Fragen (ggf. Name, Tel.nr., E-Mail, Verfügbarkeit)?

11. Die nächsten Schritte: Was erwarten Sie als nächstes: ein Angebot, ein persönliches Gespräch, ...? In diesem Sinne freut sich Textpertise auf Ihre Anfrage ...

Alle Sprachtipps 2003 mit Themen






Aktuelles 01/09/2011
Kunde RWE auf dem Siegertreppchen
Beim Wettbewerb „Der beste Geschäftsbericht“ des manager magazin hat Textpertise-Kunde RWE in der Kategorie Sprache/DAX Rang 2 erreicht. In der Gesamtwertung der DAX-Unternehmen landete RWE auf Platz 3.

Mehr Infos:
http://www.manager-magazin.de/fotostrecke/fotostrecke-72249-3.html




Sprachtipp April 2010
Verführung der Anführung
Vor über vier Jahren gab es an dieser Stelle zwei Sprachtipps zum Thema Anführungszeichen. Hier ein kleines Update aus aktuellem Anlass.


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