Nein, gar nicht wahr – nicht nur jetzt: Das ganze Jahr über werden die Schlagzeilen der Tagespresse vollgetextet von den Zeitungsnarren, die hoffen, ihre Leser mit Allgemeinplätzen zum Lesen zwingen zu können.
Während zur Faschingszeit in den Headlines die „Narren regieren“ oder die „Narrhalla bebt“, geben sich die B- und C-Prominenten zu Zeiten des Wiener Operballs ganz Moser-mäßig „ein Stelldichein“. In der Weihnachtszeit gibt es mehr „besinnliche Stunden“ in den Zeitungen als die Weihnachtstage hergeben und bei plötzlichem Schneefall Ende März ist eins ganz klar: „Der Winter kehrt zurück“.
Nicht viel besser lösen selbst professionelle Schreiber manche „Überschriften-Herausforderung“ in Wirtschaftstexten aller Art. Da werden Synergiepotenziale erschlossen, kontinuierliche Verbesserungen angestrebt, richtungsweisende Schritte eingeleitet (Vorsicht, das Bild hängt schief!) – und natürlich die aktuellen Herausforderungen gemeistert. Noch schlimmer: Nicht nur die Titel und Untertitel, ganze Texte leben von diesen Phrasen. Und die Autoren womöglich von ihren mittelmäßigen Texten.
Was tun? Vermeiden Sie die Phrasenfalle, indem Sie punktgenau für Ihr Unternehmen texten (lassen).
Helau!
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