„Pro“ steht zwar für „für“, kann aber – im Gegensatz zu „für“ – sowohl von einem Akkusativ als auch von einem Dativ oder einem Nominativ begleitet werden. Klingt erstmal kompliziert? Keine Angst, hier kommen gleich ganz einleuchtende Beispiele …
| Der Designer rechnet seine Leistungen immer pro erstellte (Akkusativ und Nominativ)/erstellter (Dativ; beide Varianten sind richtig) Internetseite ab. | |
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Pro Angestellten (substantiviertes Partizip, bevorzugt im Akkusativ)/Angestelltem (Dativ)/Angestellter (Nominativ, seltener, hier da Verwechslung mit ausschließlich weiblichen Angestellten möglich) zahlte das Unternehmen einen Bonus von 1.000 Euro. |
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Pro eingereichtes (Nominativ und Akkusativ)/eingereichtem (Dativ) Reisekostenrückerstattungsformular ist mit einer Zahlung von durchschnittlich 480 Euro zu rechnen. |
Ganz einfach ist die Verwendung von „pro“ natürlich bei Substantiven ohne Begleitwort, die keine substantivierten Adjektive oder Partizipien sind: pro Stück, pro Seite, pro Packung, pro Tag, pro Woche.
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Alle Pro-fis grüßt herzlich
Heike Virchow




